Online-Veranstaltungen

Die Zugangsdaten zur den Online-Veranstaltungen werden immer am Tag der jeweiligen Veranstaltung auf Facebook und auf der Website veröffentlicht.


  • Fr
    30
    Okt
    2020
    18:00online

    Eine Veranstaltung von Feministischer Streik Berlin

    Noch im März wurde auf den Balkonen geklatscht: für die Pfleger*innen, die im Kampf gegen die Pandemie an vorderster Front stehen. Nun, wo die Verhandlungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst anstehen, zeigt sich aber, dass es keinen politischen Willen gibt, Pflegearbeit auch tatsächlich gerecht zu entlohnen.

    Diskutiert werden soll der Zusammenhang zwischen frauen*spezifischen Berufsfeldern und unfairer Vergütung, der Stellenwert von Reproduktionsarbeit und die Rolle der Gewerkschaften.

    Wir zeigen uns solidarisch mit den Arbeiter*innenkämpfen des Pflegepersonals und fragen: Wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Wie sind die Tarifverhandlungen bisher verlaufen? Und was bringt Streik eigentlich?

    Mit dabei sind:

    • Dr. Gisela Notz (Historikerin)
    • Dana Lützkendorf (Intensivpflegekraft, Betriebsrätin und Ver.di Mitglied)
    • Julia Hertwig (Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus)

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  • Mo
    02
    Nov
    2020
    16:00online

    Ein Podium mit Aktiven von #MoBleibt!, PRStudB, TVStud, TVLfürStudis und der Betriebsgruppe der FAU.

    An Berliner Hochschulen lernen nicht nur zehntausende Studierende, sondern es arbeiten hier auch tausende Studis. Allerdings gibt es zwei Besonderheiten in der Berliner Hochschullandschaft: zunächst haben in den 1960er Jahren die studentischen Vertretungen eigene Personalräte durchsetzen können und zum Zweiten erkämpften die studentischen Tutor*innen in den 1980er Jahren einen eigenen Tarifvertrag, den TVStud. 2018 erstreikten Studierende dann in einem spektakulären 41-tägigen Streik dessen Neuauflage.  Im gleichen Zeitraum wurde deutlich, dass der TVStud immer häufiger zum Lohndumping an den Hochschulen genutzt wird und einzelne studentische Beschäftigte klagten erfolgreich einen besseren Lohn (jedoch in einem anderen Tarifvertrag) ein.

    In dieser Veranstaltung werden euch studentische Arbeitskämpfe der vergangenen Jahre vorgestellt und aufgezeigt, was in den letzten Jahren gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Lohndumping, Tarifflucht und UnionBusting an den Berliner Hochschulen unternommen wurde und wird. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion und einen erkenntnisreichen Austausch mit Euch!

    Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden am Tag der Veranstaltung auf unserer Website und auf Facebook bekannt gegeben.

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  • Di
    03
    Nov
    2020
    16:00online

    Ein Vortrag von Bafta Sarbo.

    Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammengedacht. Oft gibt es die (zum Teil legitime) Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was ist Rassismus und wie ist er entstanden? Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun? Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit bürgerlichem Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.

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  • Di
    03
    Nov
    2020
    17:00online

    Im Frühling 2020 kam es zu einer landesweiten Solidarisierungswelle mit deutschen Landwirt*innen. Jobvermittlungsportale schossen schneller aus dem Boden als der Spargel. In den Medien wurden inländische Erntehelfer*innen ausführlich dokumentiert wie sie über Rückenschmerzen klagten. Doch schnell zeigte sich, wie abhängig die deutsche Landwirtschaft von der Beschäftigung osteuropäischer Saisonarbeiter*innen ist - darunter immer mehr ukrainische Studierende, die auf Praktikabasis Spargel stechen und Erdbeeren ernten.

    In unserer Veranstaltung berichtet eine ehemalige Saisonarbeiterin über ihre Erfahrungen auf einem mecklenburger Erdbeerhof, über dubiose Vermittlungsstrukturen und darüber, was der Aufenthalt für viele ukrainische Studierende bedeutet. Danach spricht die gewerkschaftsnahe Organisation Arbeit und Leben e. V. über gängige Tricks, mit denen Betriebsleiter*innen Arbeitsrechte unterwandern. Abschließend diskutieren wir, welche Möglichkeiten es gibt, um Saisonarbeiter*innen in Deutschland zu unterstützen. Denn internationale Ausbeutungsverhältnisse benötigen internationale solidarische Praxen.

    Die Veranstaltung wird organisiert vom PECO-Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. Es wird eine Simultanübersetzung deutsch-russisch geben. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden am Tag der Veranstaltung auf unserer Website und auf Facebook bekannt gegeben.

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  • Mi
    04
    Nov
    2020
    19:00online

    Eine Veranstaltung der Initiative Deutsche Wohnen & Co. Enteignen

    Bald geht's los! Im Frühjahr 2021 startet das Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co. Enteignen in die zweite Unterschriften-Sammelphase. Innerhalb von vier Monaten müssen wir dann ca. 220.000 Berliner*innen überzeugen, für die Enteignung und Vergesellschaftung aller großen Immobilienkonzerne in Berlin zu unterschreiben. 

    Damit uns diese große Aufgabe gelingt, brauchen wir euch! Wir wollen in jedem Berliner Bezirk selbstständige Kiezstrukturen aufbauen. Die Kiezstrukturen sollen der Ort sein, an dem sich Menschen in ihrer Nachbarschaft vernetzen, gemeinsam Unterschriften sammeln, sich austauschen und kennenlernen. 

    Auch die Hochschulen sind Teil unserer Sammel-Struktur. Corona schränkt  die Kontakte unter Studierenden zur Zeit  ein, aber wir wollen trotzdem gemeinsam überlegen, wie wir das Sammeln als Hochschul-Vernetzungen organisieren können.

    Du kannst Dir vorstellen, in Deinem Kiez-Team oder DWE-Hochschul-Team mitzumachen oder einfach nur beim Sammeln zu helfen? Du hast Lust, die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen kennenzulernen?

    Bei diesem Treffen wollen wir euch die Kampagne vorstellen, euch einen Einblick in unsere Strukturen geben und es euch vor allem ermöglichen, so einfach wie möglich bei uns mitzumachen.

    Anmeldung zum Neuentreffen an: mitmachen@dwenteignen.de

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  • Do
    05
    Nov
    2020
    16:00online

    Vortrag von Anne-Kathrin Krug, Rechtsanwältin und Teamerin der Kapital-Lesekurse, Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Karl Marx' „Kapital" bietet immer noch die Grundlage für ein kritisches Verständnis unserer Wirtschaftsweise. Was heißt aber Kritik? Und ist es überhaupt sinnvoll, sich mit dem alten Marxschen Werk noch zu beschäftigen? Ist das denn noch aktuell?

    Was sagt es uns über Waren, Markt, Geld, Kredit, Krise, Spekulation, Mehrwert, Profit, Staatsschulden oder auch darüber, ob es auch etwas anderes als den Kapitalismus geben kann?

    Und: ist das schon alles? Marx' Kapital ist durchaus unfertig. Mit welchen Leerstellen hat er uns stehen lassen? Wer hat sie versucht zu füllen? Marx ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl daran anschließender Auseinandersetzungen.

    Die Veranstaltung bietet einen Einblick ins Werk und in mögliche Antworten auf die oben aufgeworfenen Fragen.

    ▶ Zum Youtube-Stream.

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  • Fr
    06
    Nov
    2020
    18:30online

    Ein Gespräch mit Ferat Kocak und Neuköllnwatch

    Berlin ist seit Jahren immer wieder Tatort rechten Terrors. Im Neuköllner Süden kommt es seit 2010 immer wieder zu schweren Vorfällen: Der Mord an Burak Bektaș im Jahr 2012, sowie zahlreiche Brandanschläge auf das Haus der Falken, private PKWs von Linken und eine alternative Neuköllner Kiezkneipe.

    Berliner Polizei und Justiz scheinen dabei nicht nur untätig,
    sondern involviert: Vor mindestens einem Brandanschlag auf den Politiker Ferat Kocak hatten Sicherheitsbehörden entsprechende Hinweise über die geplante Tat bekannter Neonazis – sie blieben tatenlos.

    Die ermittelnden Oberstaatsanwälte Fenner und Storm wurden vor wenigen Monaten versetzen, da ein Hauptbeschuldigter der Neuköllner Anschlagsserie über Fenner in einem überwachten Chat äußerte, dass man von diesem nichts zu befürchten habe, da er auf ihrer Seite stehe und die AfD wähle.

    Antifaschist*innen erhielten Morddrohungen – ihre Adressen wurden in der Datenbank der Berliner Polizei abgerufen. Betroffene der Angriffe werden trotz entsprechender Hinweise der Sicherheitsbehörden nicht über die Gefahren informiert. Die Neuköllner Neonaziszene scheint aktiv und bisher weitestgehend ungestört in ihren Angriffen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft scheint verwickelt zu sein, statt zu ermitteln. Welche Wege und Strategien sind im Kampf gegen rechte Gewalt, nicht nur in Berlin-Neukölln, notwendig und sinnvoll?

    Wir wollen mit Ferat Kocak (Vizesprecher Die Linke Neukölln und Betroffener rechter Gewalt) und der Initiative Neuköllnwatch über die Lebensrealtität Betroffener, Nazistrukturen im potentiellen Täterumfeld der Anschläge und antifaschistische Praxis sprechen.

    Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden am Tag der Veranstaltung auf unserer Website und auf Facebook bekannt gegeben.

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